April 2025 /
Wir fahren in Richtung Küste – es geht rasant aus den Anden raus und wird mit abnehmender Höhenlage zusehends trockener. Wir fahren dabei auch an vielen Avocado Plantagen vorbei, welche man hier ohne das übliche schlechte Gewissen (welches der Überseetransport sonst so mit sich bringt) geniessen kann. Als wir in der Stadt Nazca ankommen, ist dann jegliche Vegetation komplett verschwunden und wir brutzeln bei gut 35 °C unter der glühenden Sonne. Für umgerechnet 8 CHF geht es gleich wieder hoch hinaus, denn die weltberühmten Nazca und Palpa-Linien sieht man von oben am Besten. Von den Aussichtstürmen aus erkennt man nebst den Kilometerlangen geraden Linien mit etwas Fantasie auch so einige Menschen-, Tier- und Pflanzenfiguren.
We drive towards the coast – leaving the Andes behind us at a rapid pace, the landscape becomes increasingly dry as we descend. We pass many avocado plantations, which we can enjoy without the usual guilty conscience (that overseas transport usually brings with it). When we arrive in the city of Nazca, all vegetation has completely disappeared and we are sizzling in the scorching sun at a good 35 °C. For the equivalent of 8 CHF, we head straight back up high, because the world-famous Nazca and Palpa lines are best seen from above. In addition to the kilometer-long straight lines, with a little imagination we spot some human, animal, and plant figures from the observation towers.












Wir fahren weiter in Richtung der Stadt Ica, kurz davor biegen wir aber rechts in Richtung Wüste ab. Nach zwei Kilometern über einen sandigen Track ist das perfekte Nachtlager inmitten der Sanddünen gefunden. Nach einer sehr windigen Nacht in der Wüste besuchen wir das Naturschutzgebiet des Paracas Peninsulas, welches an der Küste Perus liegt. Nach den anstrengenden Wochen in grosser Höhe sind der erneute Anblick des Pazifiks, die kühle Meeresbriese und die leckeren Meeresfrüchte eine sehr willkommene Abwechslung.
We continue towards the city of Ica, but shortly before reaching it, we turn right towards the desert. After two kilometers on a sandy track, we find the perfect place to camp for the night in the middle of the sand dunes. Following a very windy night in the desert, we visit the Paracas Peninsula Nature Reserve, located on the coast of Peru. After the strenuous weeks at high altitude, the sight of the Pacific Ocean, the cool sea breeze, and the delicious seafood are a very welcome change.









Der Park ist bekannt für seine Klippen, die weissen und roten! Sandstrände, welche nur an wenigen Stellen zum Baden erreicht werden können und auch Quad Touren stehen hier im Angebot. Einen der Offroad-Buggys, welchem wohl unterwegs das Benzin ausgegangen ist, schleppen wir tatsächlich noch ab. Am Eingang haben wir für den nördlichen Teil des Parkes einen Plan mit den eingezeichneten Sehenswürdigkeiten wie Badestrände und Aussichtsplattformen erhalten. Diese Karte hört aber in der Mitte des Parks einfach auf, so erkunden wir den südlichen Teil auf eigene Faust. Uns wird schnell klar, dass der Südliche Teil wohl von Touristen nicht allzu oft besucht wird (oder besucht werden soll?): Die Strasse wird deutlich schlechter und die Beschilderung wie auch jegliche touristischen Einrichtungen sind veraltet oder fehlen komplett. Wir werden für diese Erkundungstour mit dem Blick auf die wunderschönen, sehr rauen und nun menschenleeren Küstenabschnitte belohnt. Ein weiters Highlight im Süden des Parks ist eine leuchtend pinke Lagune, welche uns einen Anblick wie nicht von dieser Welt bietet. Leider war der starke chemische Geruch den sie verströmte nicht gerade angenehm, sonst hätten wir sicher noch länger dort verweilt.
The park is known for its cliffs, the white and red! sandy beaches, which can only be reached for swimming in a few places, and quad bike tours are also available here. We actually tow away one of the off-road buggies, which seems to have run out of gas on the way. At the entrance, we received a map of the northern part of the park with marked attractions such as beaches and viewing platforms. However, this map simply stops in the middle of the park, so we decide to explore the southern part on our own. We quickly realize that the southern part is probably not visited very often by tourists (or is it not supposed to be visited?): The road becomes significantly worse and signage as well as any tourist facilities are outdated or completely missing. For our exploration, we are rewarded with views of the beautiful, rugged, and now undisturbed coastline. Another highlight in the southern part of the park is the bright pink lagoon, which offers us a sight that seems out of this world. Unfortunately, the strong chemical smell it gave off was «otherworldly» too, otherwise we would certainly have stayed there longer.




Wir sind nicht ganz sicher ob wir uns tatsächlich immer noch innerhalb eines Naturparks befinden, denn auf dem Weg an unseren angepeilten Übernachtungsort passieren wir eine Saline wo unzählige grosse Lastwagen hin- und wegfahren und nur ein kleines Stück weiter gibt es einen kleinen Fischerort. Wir lassen es drauf ankommen und verbringen – abgesehen von den starken Windböen, eine ungestörte Nacht in Meeresnähe.
We are not entirely sure whether we are still within a nature park, as on the way to our intended overnight stop we pass a large saline where countless big trucks drive back and forth, and just a little further on is a small fishing village. We take a chance and apart from the strong gusts of wind, we spend an undisturbed night near the sea.



