Mai 2025 /
Es gibt die Möglichkeit die Iguazú Wasserfälle von der brasilianischen oder der argentinischen Seite zu besichtigen. Wir entscheiden uns gegen das erneute Überqueren einer Grenze und besuchen die imposanten Kaskaden von Argentinien aus. Dieser Park ist eher wie ein Nationalpark in den USA ausgebaut: Es gibt viele Parkplätze, der Gebäudekomplex am Eingang ist hochmodern und die verschiedenen Abschnitte des weitläufigen Geländes sind per kleinem Zug erreichbar. Wir versuchen es gar nicht erst den Menschenmassen irgendwie auszuweichen. Es ist ein schöner nicht allzu heisser Tag und so strömen wir und tausende andere Besucher auf das Parkgelände. Wir sind aber überrascht, dass sich die Massen auf den zahlreichen Wanderwegen und Rundläufen recht gut verteilen. Nur an einigen Hotspots steht man sich gegenseitig auf den Füssen. Zu diesen gehört auch der imposanteste Aussichtspunkt auf die tosenden Wassermassen: der Boardwalk «Garganta del Diablo».
It is possible to visit the Iguazú Falls from either the Brazilian or Argentine side. We decide against crossing the border again and visit the impressive cascades from Argentina. This park is more like a national park in the USA: there are many parking spaces, the building complex at the entrance is ultra-modern, and the various sections of the extensive grounds can be reached by a small train. We don’t even try to avoid the crowds. It is a beautiful, not too hot day, so we and thousands of other visitors flock to the park premises. However, we are surprised that the crowds are fairly well distributed across the numerous hiking trails and circular routes. Only at a few hotspots do people get in each other’s way. These include the most impressive viewpoint of the thundering masses of water: the “Garganta del Diablo” boardwalk.











Auf den Spaziergängen taucht man regelrecht in den Dschungel ein und sieht sogar das eine oder andere nicht mehr ganz so wilde Tier im Unterholz. Zur Nahrungsaufnahme sind es dann wir, die eingesperrt werden: Aufgrund der Agressivität der Nasenbären sobald diese etwas Essbares zu sehen kriegen, sind es die Besucher, welche ihr Essen in grossen Käfigen verspeisen müssen, während die frechen Nasenbären unaufhörlich ausserhalb patrouillieren. Ab und zu hört man das Gekreische von Personen, welche die Warnungen nicht ganz so ernst genommen haben und so nach kurzen Verfolgungsjagden durch Horden von Nasenbären auf unschöne Weise um ihren Snack gebracht werden.
On the walks, you are literally immersed in the jungle and can even see the odd animal or two that is no longer quite so wild in the undergrowth. When it comes to eating, however, it is us who are locked up: due to the aggressiveness of the coatis as soon as they spot something edible, it is the visitors who have to eat their food in large cages, while the cheeky animals patrol incessantly outside. Every now and then, you hear the screams of people who didn’t take the warnings quite so seriously and, after a short chase by hordes of coatis, are unpleasantly deprived of their snack.




Nach dem Besuch des «Garganta del Diablo» Aussichtspunktes, wo es den besten Ausblick von Oben auf die Fälle gegeben hat, wollen wir die Wassermassen auch noch von unten bestaunen. Der «Circuito Inferior» scheint dafür passend. Erst führt der Weg durch den dichten Dschungel bis sich dieser lichtet und uns einen tollen Ausblick aus neuer Perspektive auf die Wasserfälle bietet.
After visiting the “Garganta del Diablo” viewpoint, which offers the best view of the falls from above, we want to marvel at the masses of water from below as well. The “Circuito Inferior” seems suitable for this. First, the path leads through the dense jungle until it thins out and offers a great view of the waterfalls from a new perspective.





Um nach dem Parkbesuch in dieser Gegend keinen Übernachtungsplatz suchen zu müssen, haben wir uns bereits am Vortag auf einem Campingplatz in der Grenzstadt Puerto Iguazú einquartiert und werden dort bereits wieder von den zwei haarigen Dauerbewohnern erwartet. Die zwei Fellnasen versuchen auch gleich wieder auf sehr penetrante Art und Weise bei uns ins Auto einzuziehen und sind natürlich auch wenn es um die Zubereitung des Abendessens geht zur Stelle – nur beschützt uns hier leider kein Käfig vor den gierigen Klauen.
To avoid having to look for a place to stay overnight in this area after our visit to the park, we checked into a campground in the border town of Puerto Iguazú the day before. Here, we are once again greeted by the two furry permanent residents. As it had been with other cats we met during our trip, the two too strongly insist on moving into our car with us. The two are of course also on hand when it comes to preparing dinner – only that there is no cage here to protect us from their greedy claws.

