Februar 2025 /
Wir sind in der chilenischen «Región de la Araucanía» angelangt. Diese Region ist nach den hier wachsenden Araukarien – der Andentanne benannt. Die Pinienkerne des Baumes dienen den einheimischen Mapuche nach wie vor als wichtiges Nahrungsmittel. Zusammen mit vielen im Gestrüpp raschelnden Ziegen, machen wir es uns für mehrere Nächte zwischen den urtümlich anmutenden Bäumen bequem.
We have arrived in the Chilean “Región de la Araucanía”. This region is named after the araucaria – the Andean fir – that grows here. The pine nuts of the tree are still an important source of food for the indigenous Mapuche people. Together with many goats rustling in the undergrowth, we make ourselves comfortable for several nights among the seemingly primeval trees.







Wir machen bei Icalma einen Abstecher nach Argentinien. Dem Río Aluminé folgend, schlängelt sich die Strasse auf der argentinischen Seite den sich langsam auftürmenden Anden entlang in Richtung Norden. Das Wetter ist toll – nicht zu kalt nicht zu warm und die Sonne scheint. So wagen wir tatsächlich auch den einen oder anderen Sprung ins kühle Nass. Naja, das Ganze als ausgedehnten Badespass zu bezeichnen, wäre jetzt übertrieben, aber zum Haarewaschen hat’s gereicht. Unser nächstes Ziel soll der Passübergang «Paso Pichachen» sein. Der dortige Grenzposten nach Chile liegt nämlich in einem ganz speziell schönen Gebiet, wie ihr gleich sehen werdet.
We make a detour to Argentina at Icalma. Following the Río Aluminé, the road on the Argentinian side winds its way north along the slowly rising Andes. The weather is great – not too cold, not too warm and the sun is shining. So we actually dare to take a dip or two in the cool water. Well, to call it an extended swim would be an exaggeration, but it was enough to wash our hair. Our next destination is the “Paso Pichachen” pass. The border post to Chile is located in a particularly beautiful area, as you’ll see in a moment.







Das Schild lässt einen etwas vorzeitig hoffen, Chile bereits erreicht zu haben. Der tatsächliche Grenzübergang folgt erst ein paar Kilometer weiter. Die Zollkontrolle dort war mit die gründlichste unserer bisherigen Reise durch Südamerika: Jedes Fach und jede noch so kleine Box oder Tütchen wurde geöffnet und durchsucht und dementsprechend war die Schlange an wartenden Autos lang. Das wäre mit einem Suchhund wohl etwas schneller vonstatten gegangen. «Tranquillo…tranquillo» ist hier angesagt. Da das ganze Prozedere recht lange gedauert hat und wir unser Auto danach erst einmal wieder richtig einräumen mussten, entschieden wir uns nahe der Grenze bei einem kleinen Wasserfall zu übernachten.
Well, the sign makes you hope you’ve already reached Chile a little early. The actual border crossing is a few kilometers further on. The customs check there was one of the most thorough of our journey through South America so far: every compartment and every box or bag, no matter how small, was opened and searched and the queue of waiting cars was consequently long. It would probably have been a bit quicker with a search dog. “Tranquillo…tranquillo” is the order of the day here. As the whole procedure took quite a long time and we first had to put our car back in its proper state, we decided to spend the night near the border at a small waterfall.



Am nächsten Morgen fahren wir entlang der Laguna de Laja rund um den den Vulkan Antuco herum. Die Lavafelder und der schwarze Sand lassen die Gegend sehr surreal wirken.
The next morning, we drive along the Laguna de Laja and around the Antuco volcano. The lava fields and black sand make the area look very surreal.







Auch die nächsten Reisetage in Chile gestalten sich ganz zum Thema Wasserfälle. Den Anfang macht der kleine Salto del Trubunleo.
The next few days of our trip in Chile are also dedicated to the theme of waterfalls. It starts with the small Salto del Trubunleo.

Als nächstes besuchen wir den Salto del Itata, wo man einfach so über die Klippe schauen darf. Oberhalb des Wasserfalles baden sogar Leute im Fluss.
Next we visit the Salto del Itata, where you are permitted to take a peek over the cliff. There are even people bathing in the river above the waterfall.




Diese Gegend im Landesinneren Chiles ist ganz und gar der Landwirtschaft gewidmet. Für Camperreisende/Overlander ist dort nicht allzu viel Platz. So werden wir uns nun langsam in Richtung Pazifikküste aufmachen. Vielleicht warten ja ein paar tolle Strandtage auf uns.
This area in the center of Chile is entirely dedicated to agriculture. There is not much room for campers/overlanders. So we will now slowly make our way towards the Pacific coast. Maybe a few great beach days are waiting for us.