März 2026 /
Zur rechtzeitigen Überbringung des Carnet de Passage en Douane (CPD) – ein Zolldokument, welches fürs Gelingen des temporären Imports des Fahrzeugs in Australien erforderlich ist, besteigen wir Mitte Februar das Flugzeug nach Down Under. Das CPD soll nämlich spätestens zwei Wochen vor Ankunft des Schiffs in den Händen des Zolls sein. Wir hätten das Ding auch einfach mittels Courier nach Australien schicken können, aber im Nachhinein ist man ja wie man so schön sagt immer schlauer.
To ensure the Carnet de Passage en Douane (CPD)—a customs document required for the successful temporary import of the vehicle into Australia—is delivered on time, we board a plane to Down Under in mid-February. The CPD must be in the hands of customs no later than two weeks before the ship’s arrival. We could have simply sent the document to Australia by courier, but as they say, hindsight is always 20/20.




Das Schiff kommt ausnahmsweise überpünktlich am 27. Februar in Brisbane an und so sind wir nach bereits zwei Wochen in Brisbane guter Hoffnungen unseren Troopy 2.0 bald in Empfang nehmen zu können. Wir haben schon gehört (oder besser wir wurden vorgewarnt), dass die Zoll- und Biosicherheitskontrollen «eine Weile» dauern können, dass damit aber geschlagene vier Wochen gemeint sein können, damit haben wir nicht gerechnet. So lernen wir Tag für Tag Brisbane schlussendlich so gut wie unsere Westentasche kennen. Die Stadt bietet viele grüne Parks und zahlreiche Shopping Malls. Wir spazieren sehr viel, essen fast jeden Tag leckere asiatische Gerichte und probieren natürlich auch das sagenumwobene Vegemite auf Toast aus – Marcel mags, Carmen ist nicht überzeugt. So wird es uns jedenfalls für die ersten vier Wochen nicht langweilig. Nachdem wir unser Mietauto (grosszügig für drei Wochen gemietet) abgeben mussten, ermächtigen wir uns sogar des öffentlichen Verkehrsnetzes sowie der Uber App. Für läppische 50 Cent pro Fahrt transportieren einen die Busse und Fähren der Stadt in jede gewünschte Richtung.
For once, the ship arrives in Brisbane right on time on February 27, so we’re hopeful we’ll be able to pick up our Troopy 2.0 soon. We’d already heard (or rather, we’d been warned) that customs and biosecurity checks can take “a while,” but we hadn’t expected that to mean a full four weeks. So, day by day, we end up getting to know Brisbane like the back of our hands. The city offers many green parks and numerous shopping malls. We walk a lot, eat delicious Asian dishes almost every day, and of course try the legendary Vegemite on toast—Marcel likes it, Carmen isn’t convinced. In any case, we don’t get bored during the first four weeks. After we had to return our rental car (generously rented for three weeks), we even took to using the public transit system and the Uber app. For a mere 50 cents per ride, the city’s buses and ferries take you in any direction you want.
































Während unseres Aufenthaltes findet in Brisbane auch eine der grössten 4×4 und Offroad Messen statt – wir lassen uns einen Besuch dort natürlich nicht entgehen.
While we’re there, one of the biggest 4×4 and off-road shows is taking place in Brisbane—of course, we won’t miss the chance to check it out.



Im Falle, dass wir später keine mehr sehen sollten, besuchen wir ein Koala Sanctuary, wo es hauptsächlich schlafende Koalas zu sehen und aber auch Kängurus zu füttern gibt – die sind aber zur Zeit unseres Besuchs wohl schon vollgefressen und scheinen an den ausgestreckten Händen voll Futter nicht mehr allzu interessiert. Während unseres Mittagessens, durchaus noch an einem Happen interessiert, sind die überall in der Stadt vorkommenden Ibisse, welche hier auch liebevoll «Bin-Chicken» genannt werden. Zu deutsch würden wir dem wohl «Kübelhuhn» sagen. Ganz ihrem Namen getreu, durchwühlen diese Kübelhühner die Mülleimer der Stadt.
In case we don’t see any more later on, we visit a koala sanctuary, where we mainly see sleeping koalas and can also feed the kangaroos—though by the time of our visit, they’re apparently already full and don’t seem all that interested in the food that people are holding out to them. During our lunch, the ibises found all over the city—affectionately called “bin-chickens” by the locals here—are still quite interested in a little snack. True to their name, these bin-chickens are often seen rummaging through the city’s trash bins.















Nach insgesamt gut 6 Wochen Aufenthalt und der Stadt doch bald überdrüssig, kommt endlich die erlösende Nachricht: Das Auto ist abholbereit. Noch fix einen Abholtermin beim Hafen gemacht und ins nächste Uber gestiegen und nach nochmals 30 Minuten warten, wird unser Troopy in all seiner Pracht vorgefahren. Naja nicht mehr ganz so glänzend, es hat schliesslich während der vier Wochen, die er dort im Hafen stand ordentlich drüber geregnet. Im Innern fehlt nichts, nur ist wirklich jeder einzelne Gegenstand erneut an einem ganz anderen Ort als wir ihn eingepackt haben – da wurde wohl alles einmal auf einen Haufen gepackt und dann irgendwie wieder eingeräumt. Glücklicherweise ist dank unserer ausführlichen Packliste (die wir ja extra für den Zoll erstellt haben), die ursprüngliche Ordnung nach dem ersten Erstaunen schnell wieder hergestellt. Unsere erste Fahrt auf australischem Grund führt natürlich zur nächsten Tankstelle – da zu Verschiffungszwecken die Benzintanks besser leer als voll sind. So richtig ins nächste Abenteuer starten können wir aber noch nicht, da wir noch eine kleine aber wichtige bauliche Massnahme für unseren Troopy geplant haben. Der Termin in der ARB Werkstatt steht bereits.
After a total of just over six weeks in the city, and having somewhat grown tired of it by now, the long-awaited news finally arrives: the car is ready to be picked up. We quickly set up a pickup time at the port, hopped into the nearest Uber, and after another 30 minutes of waiting, our Troopy was driven up in all its glory. Well, not quite as shiny anymore—after all, it rained on it quite a bit during the four weeks it sat at the port. Inside, we find that nothing is missing, but every single item is in a completely different place than where we packed it—it seems everything was dumped into a pile and then somehow put back. Fortunately, thanks to our detailed packing list (which we created specifically for customs), the original order was quickly restored after our initial surprise. Our first drive on Australian soil naturally takes us to the gas station—since, for shipping purposes, it’s better for the fuel tanks to be empty than full. But we can’t quite dive into our next adventure just yet, since we still have a small but important modification planned for our Troopy.The appointment at the ARB workshop is already set.
